Warum Zwiebellos?

zwiebellosheader„Wie, du isst keine Zwiebeln?“

Zwiebeln sind doch so gesund. Das mag sein. Ohne Zwiebeln schmeckt es nicht? Das ist Blödsinn. Seit Kindertagen verabscheue ich Zwiebeln und trotzdem wage ich zu behaupten, dass mein Essen schmeckt. Ich esse und koche leidenschaftlich gerne vegetarisch und ja, zwiebellos.

Warum ich keine Zwiebeln esse? Das weiß ich auch nicht so genau. Seit ich denken kann, lösen Zwiebeln einen regelrechten Ekel bei mir aus. Es ist ja nicht nur, dass ich sie nicht gerne esse, ich habe fast schon eine Phobie vor dem Objekt an sich. Und das löst meist ziemliches Erstaunen aus.

Dass ich Vegetarier bin, fällt da meistens schon gar nicht mehr groß ins Gewicht. Problematisch wird es bei der Kombination. So ziemlich überall gibt es zumindest ein fleischfreies Gericht auf der Speisekarte, doch das ist, man ahnt es, zu 99,9 % mit Zwiebeln.

Die Annahme, dass sich diese Abneigung mit der Zeit legen wird, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil. Aber warum sollte sie auch. Irgendwie hat doch jeder etwas, was er nicht gerne isst. Ich habe mir da einfach ein Lebensmittel gesucht, dass etwas mehr Herausforderung mit sich bringt. Challenge accepted.

Im Übrigen bin ich fest davon überzeugt, dass meine Abneigung nicht so kurios ist, wie alle immer behaupten. Und deshalb teile ich meine Erfahrungen und Rezepte, in der festen Überzeugung, dass es euch da draußen gibt, euch Zwiebelverweigerer.

Gebt mir ein Lebenszeichen in Form eines Facebook-Likes und kommentiert und kritisiert. Schließlich müssen wir zusammenhalten.

<3-lichst,

eure Julia

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17 Kommentare zu „Warum Zwiebellos?

    Claudia sagte:
    6. August 2014 um 14:54

    Einen schönen Blog hast du da. 🙂 Und zwiebellos ist gar nicht so abwegig. Immerhin gibt es Menschen, die auf ihren eigenen Schweiß allergisch reagieren, wenn sie zuvor Zwiebel gegessen haben. Ich kenn da jemanden und bei ihm dürftest du also offene Türen einrennen. 😉
    Viel Erfolg weiterhin.
    LG Claudia

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      tilladuriuex geantwortet:
      6. August 2014 um 16:30

      Hallo Claudia,
      danke für deinen Kommentar, das gibt mir Hoffnung 🙂
      Liebe Grüße,
      Julia

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    Ulrike sagte:
    11. September 2014 um 22:22

    Nun warum nicht zwiebellos? Frau Kollegin kann das alles nicht vertragen: Knoblauch, Zwiebeln, Schnittlauch und das Essen schmeckt bei ihr 🙂

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    schwarze Sonnenblume sagte:
    1. Februar 2015 um 18:05

    Hallo.
    Es ist so gut zu wissen, dass es noch jemanden gibt, der Zwiebellos kocht. Ich mache es seit ich selber koche und auch wenn ich bekocht wurde von meiner Oma (dort bin ich aufgewachsen), gab es für mich immer alles ohne Zwiebeln.
    Ich ess neben Zwiebeln auch noch vieles anderes nicht, aber das ist meist kein Problem. Problematisch ist es echt nur, wenn es um die Zwiebel geht. Da sind viele Leute einfach sehr unflexibel.
    Ich höre ab und an auch, dass Leute sagen sie würden keine Zwiebeln essen, aber wenn ich dann sehe wie sie „Maggi Bolognese“ machen oder andere solcher Produkte oder wenn Mama/Frau/Freundin/Mann/Freund ect mit Zwiebeln kochen und sie es essen/lecker finden, dann denk ich mir auch nur: Na du isst ja doch Zwiebeln. Denn in dem Kram sind auch welche drin, wenn auch nicht in Ringen oder großen Stücken, aber sehr klein.
    Aber ich mag wirklich gar keine Zwiebel. Man wollte mich auch schon austricksen und hat die Zwiebeln wirklich enorm klein geschnitten, also wirklich fast wie passiert, aber selbst das habe ich bemerkt. Denn es ist ja der Geschmack, den ich nicht mag.
    Den Spruch „aber Zwiebeln braucht man doch für den Geschmack“ habe ich tausendmal schon gehört und ich kann nur sagen, dass mein Essen auch ohne Zwiebeln schmeckt. Denn es hat auch ein gutes. Dadurch, dass auch in Fertigprodukten soviel Zwiebel drin steckt, habe ich gelernt sellber zu kochen.

    Ist ja ein ganz schöner Roman geworden. Sorry. Aber ich bin so platt, dass es noch „jemanden wie mich gibt“ 🙂
    Ich werde deinem Blog folgen (auch wenn es scheint, als wärest du nicht mehr aktiv) und wäre glücklich über neue Rezepte und Anregungen, auch wenn ich kein Vegetarier bin.

    liebe Grüße

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    Bettina sagte:
    25. April 2015 um 18:20

    Hi – tolle Seite – mein Sohn ist Allergiker – er verträgt u.a. keine Zwiebeln, Schnittlauch, Knoblauch und Lauch aber auch keine Lactose, Milcheiweiß und Weizen. Es ist für mich im Moment sehr schwer passende Ersatz-Mittel zu finden für Suppenwürze,Soßenpulver etc. Da ich voll berufstätig bin hab ich auch nicht viel Zeit und hauptsächlich kocht meine 76jährige Mutter. Habt Ihr ein paar konkrete Produktvorschläge für mich ohne alles selbst herstellen zu müssen? Falls ja bitte an bstar@freenet.de mailen. Danke im voraus.
    Lieben Gruß
    Bettina

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      Marcel sagte:
      6. Januar 2016 um 4:19

      Hallo Bettina,

      eine Milch- und Weizenunverträglichkeit ist relativ verbreitet in unseren Breiten und erstmal kein Grund zur Besorgnis – im Gegenteil! Es gibt vermehrt wissenschaftliche Langzeitstudien, die den Schaden des Glutens (Weizeneiweißes) und von Milch bestätigen. Insofern: kein Grund zur Sorge.

      Hochwertige Pseudogetreide (Buchweizen, Amaranth, Quinoa z.B.) ersetzen den schädlichen Weizen in meiner Ernährung (ich vertrage Weizen auch keinesfalls!). Früher habe ich noch teilweise Dinkel verwendet, aber ich muss sagen: nach mehreren Monaten weizenfreier Ernährung ist mir aufgefallen, wie schädlich auch Dinkel auf mich wirkt.

      Für Milch gibt es mittlerweile zu Hauf Alternativen: mir bekommt Reismilch sehr gut. Speisehanfmilch schmeckt auch lecker und lässt sich leicht selbst herstellen (geschälte Speisehanfsamen, Bananen/Datteln zum Süßen und Wasser mixen).

      Suppenwürze und Soßenpulver: Für „braune Soße“ gibt es gute zwiebelfreie Rezepte, einfach mal googlen. Ansonsten sollte auch jedes gut sortierte Reformhaus oder jeder gut sortierte Biosupermarkt/laden eine Anlaufstelle für dich sein, um entsprechend hochwertige, weizen- und zwiebelfreie Produkte zu finden, damit du nicht alles selbst herstellen musst.

      Viele Grüße,
      Marcel

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    Patricia Keßler sagte:
    17. August 2015 um 12:02

    Hallo Julia,
    Hurra! Ich bin nicht allein!!! 🙂
    Ich verabscheue ebenfalls seit Kindertagen Zwiebeln – und habe mich früher sehr schwer getan mit Kommentaren wie: „du bist aber wählerisch! Du isst ja GAR nichts!“ – und immer lag es an den Zwiebeln.
    Seit vielen Jahren esse ich vegetarisch – meine Abneigung gegen Salat wurde da immer sehr bestaunt. (Es hat sogar bei mir eine Weile gedauert, bis ich meine Salatphobie mit meiner Zwiebelphobie in Verbindung gebracht habe. Gefühlte 99% Salatsaucen schmecken nun mal nach Zwiebeln…)
    … Eine tolle Seite! Ich bin begeistert!
    Liebe Grüße
    Patricia

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    Gipsy sagte:
    20. Oktober 2015 um 19:09

    Hallo, ich habe eine „Zwiebelunverträglichkeit“ und wir kochen seit 2008 ohne Zwiebeln.
    Das geht, wenn man will. Man kann Zwiebeln durch viele Dinge ersetzen.
    Seit wir ohne Zwiebeln kochen schmecke ich auch wieder die anderen Bestandteile des Essens raus.

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    Marcel sagte:
    6. Januar 2016 um 4:12

    Huhu Julia, danke für das Teilen deiner Erfahrungen & Rezepte!

    Zwar mag ich den Geschmack von Zwiebeln, doch die folgenden Ausdünstungen sind mir zuwider, besonders da ich in einem sozialen Beruf arbeite und gerne entsprechend angenehm rieche, also ohne Zwiebelfahne!

    Insofern sind deine Rezepte eine Bereicherung für mich 🙂

    Liebe Grüße 🙂

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    Soraya sagte:
    18. Januar 2016 um 13:54

    Hallo Julia,

    Danke für ¨Zwiebellos¨, jetzt fühle ich mich gleich nicht mehr einsam und alleine mit dem Thema.
    Obwohl ich Zwiebeln nicht grundsätzlich abgeneigt wäre, so bekomme ich 1-2 Tage danach üble, tw. schmerzhafte Pickel und meistens dort wo man es am wenigsten mag – Gesicht und Hals.
    Es hat sehr lange gedauert das herauszufinden. Als ich mit 25 immer noch aussah wie mitten in der Pubertät, zog ich den Hausarzt zu Rate. Er meinte, ich solle mal auf die Ernährung achten, evt. würde ich irgend eine Substanz nicht vertragen. Während ca. 3 Jahren habe ich über mehrere Monate etwas weg gelassen und die Reaktion beobachtet. Ich habe mich vor allem auf die Dinge konzentriert, welche am ehesten Pickel hervorrufen könnten wie tierische Fette oder evt. auch billige Fette, Schokolade, Fertiggewürze, scharfe Gewürze, grundsätzlich Fertigprodukte, etc. Nix hat geholfen.
    Da erinnerte ich mich an den Satz: ¨Zwiebeln reinigen das Blut¨.
    Na, wie soll das anders zu verstehen sein, als das die unreinen Substanzen an die Hautoberfläche transportiert werden? – dachte ich mir damals. Und siehe da, seit ich Zwiebeln, Zwiebelsprossen und Bärlauch aus meinem Speiseplan gestrichen habe, sieht alles viel besser aus – solange ich selber koche oder im engsten Umfeld bekocht werde.
    Danke für Dein Rezept für die vegetarische Suppenwürze – die werde ich demnächst ausprobieren, denn sogar die biologischsten vegetarischen Gemüsebrühen auf dem Markt können nicht ohne Zwiebeln.

    Liebe Grüsse
    Soraya

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    Lea sagte:
    19. Oktober 2016 um 10:19

    Hallo Julia
    IHurra! Endlich bin ich nicht mehr alleine! Ich bin auch Vegetariarin, und verabscheue Zwiebeln zutiefst! Ich habe fast schon eine Zwiebelphobie. Meine Mutter fand ich sei verrückt, denn für sie sind Zwiebeln ein muss in der Küche. Außer mir kannte ich sonst keine Person die Zwiebeln nicht isst. Da die Zwiebel fast überall drinnen ist, aß ich meist nur Pommes, wenn wir essen gingen. Knoblauch finde ich auch nicht so toll.
    Mach weiter so mit der Seite!
    Lea

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    Gerd sagte:
    20. Oktober 2016 um 15:23

    Zwiebellose scheinen Alle eine ähnliche „Karriere“ hinter sich zu haben … ich esse auch seit fast 50 Jahren (mit 11 habe ich dank meiner für mich zwiebellos kochenden Oma aufgehört 🙂 keine Zwiebeln mehr und auch ich habe mich lange Jahre vor Zwiebeln geekelt. Und ich bin seit fast 30 Jahren Vegetarier. Beides – keine Zwiebeln und vegetarisch – war, da ich früher viel unterwegs war, lange Zeit ein fast hoffnungsloses Unterfangen. Da gab es unterwegs des öfteren Blumenkohl mit weisser Sauce und Salzkartoffeln … heute ist es kein Problem mehr. Danke für den Blog. Gerd

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    Katrin Müller sagte:
    8. Januar 2017 um 18:53

    Hallo !
    Ich ekel mich auch vor Zwiebeln, aber liebe Lauch. Verrückt , oder ?!
    Schon immer habe ich mein Essen auf Zwiebeln gespannt. Ich mag den glasigen Anblick nicht…
    Das ist immer schwierig, wenn man irgendwo eingeladen ist.
    Liebe Grüße Katrin

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    H.E. sagte:
    20. Januar 2017 um 18:02

    Cool, es gibt tatsächlich jemanden da draußen, der nicht nur ähnlich tickt wie ich, sondern auch noch eine Seite für Zwiebelphobiker macht *daumenhoch*.
    Mir wird von Zwiebeln schlecht. Und von Lauch, Porree, Frühlingszwiebeln und was es da sonst so alles gibt.
    Knoblauch geht.Schnittlauch in Minimengen ebenfalls, aber wirklich sehrsehr mini.Zwiebeln gehen gar nicht, ich schmecke sie raus und das Ergebnis ist… nicht gut.
    Und ja, beim Essen gehen oder beim Verwenden wollen von Fertigprodukten ist das ziemlich ungünstig…

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    Hikari sagte:
    15. Juni 2017 um 11:15

    Ich werde die Seite gleich man durchstöbern, ich bin zwar eigentlich ein Zwiebelfisch, aber seit meiner Schwangerschaft Vertrag ich de nicht mehr (nichtmal der Geruch), ich hoffe das legt sich wieder irgendwann, aber solange kann ich hier ja mal ein paar Rezepte ausprobieren 😀 find ich toll! Danke ❤

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    Xxxxxxxxxx sagte:
    27. November 2017 um 18:36

    Hallo ich habe eine Zwiebel Phobie ich weiß
    Nicht von was es kommt doch wenn es riche oder sehe Dan renne ich in mein Zimmer und sprühe es mit deo voll weil es ekelig stinkt ich bin 12 .İch kann auch keine anfassen wenn ich es ausversehen Mal angefasst habe oder so Dan renne ich ins Bad und Wasche mir die Hände um die 10 Mal das ist so blöd wenn meine Mama etwas mit Zwiebel kocht und ich es rieche Dan kriege ich so eine Art kriese und manchmal.wen es ganz schlimm ist Dan Weine ich sogar das ist voll blöd ich habe einigemale es probiert zu essen aber es geht einfach nicht .Zum Beispiel wenn meine Mama Salat macht und Zwiebeln geschnitten hat und sie das in den Salat rein hat tut sie mir da vor noch etwas Abteilen aber wen sie zum Beispiel mit dem Messer als erstes die Zwiebeln geschnitten hat Dan die Tomaten Dan kann ich das einfach nicht oder wen meine Mama Zwiebeln geschnitten hat und Dan Hände nicht gewaschen hat Dan ekele ich mich vor ihr bitte wenn ihr etwas wisst Dan sagt es mir

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      tilladuriuex geantwortet:
      28. November 2017 um 9:49

      Das klingt wirklich nach einer Phobie. Hast du schon mit deiner Mutter darüber geredet, also, dass es so schlimm ist?

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